Big Data
   Mehrwert
   Rabatte
   Rhetorik
   Gewinner
   ---
   Texttipps
 
 
   die private HomepageBerufManagement

Zwischen Sündenbock und Alleskönner

http://www.business-wissen.de/artikel/fuehrungskraefte-in-sandwich-position-stress-und-ueberforderung/

 

Manager sollten Allrounder sein

 

Das mittlere Management hat eine besondere Stellung im Unternehmen. Diese Organisationsebene steht im Zentrum zwischen Top-Management und Mitarbeiter einerseits sowie anderen Mittelmanagern und Kunden beziehungsweise externen Stakeholdern andererseits. Daraus ergeben sich besonders hohe Anforderungen an Manager:

 

> Sie geben Ideen, Strategien und Pläne des Top-Managements nach unten weiter und übermitteln Ideen, Vorschläge und Probleme von Mitarbeitern und Kunden nach oben. Demnach müssen Mittelmanager ständig neues Wissen erwerben und weitergeben.

 

> Es wird erwartet, dass sie Strategien in funktionale Teilstrategien für jeden Unternehmensbereich übersetzen, Ziele ableiten und diese in operative Pläne transformieren.

 

> Sie pflegen Beziehungen zu Mitarbeitern, Führungskräften und Kollegen aus mittleren Führungsebenen.

 

> Mittelmanager repräsentieren das Unternehmen nach außen: beim Kontakt zu Kunden, Zulieferern, Partnern und weiteren externen Stakeholdern.

 

 

Das Aufgaben- und Funktionsportfolio verdeutlicht die komplexen Aufgaben und Funktionen des mittleren Managements:

In der Praxis sind Aufgaben und Funktionen eines Managers je nach Größe des Unternehmens unterschiedlich gewichtet. Die Darstellung macht aber deutlich: das mittlere Management nimmt eine Schlüsselrolle für den Erfolg eines Unternehmens ein, wobei die verschiedenen Anforderungen spezifische Probleme mit sich bringen. Insgesamt lassen sich fünf Problemfelder identifizieren:

 

> Rolle: Mittelmanager nehmen in Unternehmen ständig unterschiedliche Rollen ein, die zu widersprüchlichen Anforderungen und Konflikten führen können.

 

> Leistungsdruck: Die besondere Positionierung im Unternehmen und eine komplexe und dynamische Unternehmensumwelt üben einen hohen Erfolgs- und Leistungsdruck auf Mittelmanager aus.

 

> Qualifikation: Obwohl mittlere Manager ein breites Aufgaben- und Funktionsportfolio haben, fehlen ihnen häufig die dafür notwendigen Kompetenzen.

 

> Ethik: Führungskräfte aus dem mittleren Management müssen Entscheidungen vertreten und durchsetzen, die mit eigenen Wertvorstellungen kollidieren können.

 

> Strategie: Obwohl das Mittelmanagement Informationen bereitstellt, auf deren Grundlage strategische Entscheidungen getroffen werden, und Mittelmanager Strategien für ihre Mitarbeiter übersetzen, werden sie zu wenig in die Strategieentwicklung einbezogen. Dies kann zu sinkender Motivation und Identitätsverlust führen.

 

 

Das mittlere Management - Die unsichtbaren Leistungsträger

http://www.juergen-meyer-stiftung.de/stiftung-ethik-pdf/DMM_Die_unsichtbaren_Leistungstraeger.pdf

 

Die hohe Bedeutung, die dem mittleren Management in Unternehmen und Organisationen zukommt, steht in einem erstaunlichen Kontrast zur mangelnden Wertschätzung, die viele mittlere Manager in ihren Unternehmen erfahren. Auch ihr Selbstbild und die Wahrnehmung, die diese Führungsebene in der betriebswirtschaftlichen Forschung genießt, entsprechen nicht ihrer tragenden Rolle in der betrieblichen Praxis. Diesen Missstand zu lösen ist das Anliegen der Dr. Jürgen Meyer Stiftung.

 

Warum Mittelmanager so häufig leiden

 

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/fuehrung-im-mittelmanagement-die-fehler-der-manager-a-1015702.html

 

"Der Schlüssel zur erfolgreichen Führung liegt [...] im persönlichen Einsatz."

 

" [...] die Anweisungen der Chefs sich häufig in Wischiwaschi-Aufträgen erschöpfen. In Wahrheit haben sie nämlich Angst davor, Fehler zu machen. Das führt dazu, dass sie keine wirklichen Entscheidungen treffen. Dass die Mitarbeiter dann nicht das machen, was ihnen aufgetragen wurde, ist nur zu verständlich.

 

Um den Leidenskreislauf zu unterbrechen, müssen die Führungskräfte lernen, ihre Angst vorm Versagen zu überwinden. Doch die meisten Manager wollen perfekt und fehlerfrei sein. So versuchen sie auch, ein allseits positives Bild um sich und ihr Unternehmen zu vermitteln, legen eine Friede, Freude, Eierkuchen-Mentalität an den Tag, verschleiern oder verheimlichen Negatives. Verheerend, denn erstens schätzen die Menschen ehrliche, aufrichtige Führungskräfte mit Ecken und Kanten viel mehr als unehrliche und scheinbar fehlerfreie Chefs. Und zweitens sind Manager, die negative Dinge einfach unter den Tisch fallen lassen, zu einem späteren Zeitpunkt nur schlechten Ergebnissen ausgesetzt - und natürlich auch wieder dem Frust des Teams."

 

"Wenn sie sich jeden Tag wirklich klar machen würden, dass die Vermittlung eines Wir-Gefühls entscheidend ist [...] "

 

" [...] Angst vor Konkurrenz ist ein weiterer Punkt, mit dem sich Mittelmanager oft das Leben schwer machen. Völlig unbegründet, denn Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es ja, die richtigen Menschen am richtigen Platz in Ihrem Team einzusetzen."

 

"Eine bessere Gruppendynamik und ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl im Team beginnt bei Kleinigkeiten. Obenan: Die Führungskräfte sollten endlich damit aufhören, sich Privilegien einzuräumen. Schluss mit späterem Erscheinen in Meetings, weil ein wichtiges Telefonat noch aufgehalten hat, um nur ein Beispiel zu nennen."

 

 

 

 

 

 

 

Copyright © 2008 Impressum